5 Gedanken einer Mutter zum Schulstart

5 Gedanken einer Mutter zum Schulstart

Jetzt ging es wieder los – dabei war die freie Zeit im Sommer doch so entspannt: Spät ins Bett gehen, die Kinder am Morgen ausschlafen lassen, kein Stress am Morgen und kein Hinterherrufen beim Aus-der-Tür-gehen: „Schultasche, Sportbeutel, Fahrradhelm…?!“

Zugegeben, als Mutter eines fast Fünfzehnjährigen habe ich mir manchmal in den Ferien schon Sorgen gemacht, ob mein Sohn Gefahr läuft, mit seinem Sitzsack zu verwachsen, aber die letzten 6 Wochen waren doch für die ganze Familie sehr entspannt.

Hier fünf Erkenntnisse und Gedanken zum Schulstart:

  1. Ja, es ist so. Meine Frage am letzten Schultag vor den Ferien „Hast du auch daran gedacht, deine Brotzeitbox auszuräumen?“ wurde ignoriert..
  2. Wollen wir wetten? Einen Tag nach dem Ausüben aller bekannter Nahkampftechniken beim Abarbeiten der Schulbedarfsliste im örtlichen Schreibwarenladen teilt die Kunstlehrerin den Kindern mit, dass sie unbedingt den Haarpinsel Stärke 6 und nicht den schon vorhandenen in Stärke 5 benötigen…
  3. Mentale Yogatechniken lassen sich gut beim ersten Elternabend in der halben Stunde trainieren, in der Benny’s Mutter darüber diskutieren möchte, ob man in Englisch lieber ein Vokabelheft oder Karteikarten führen sollte.
  4. Locker bleiben. Auch wenn ALLE Lehrer in der dritten Woche nach Schulbeginn eine Stegreifaufgabe schreiben, das Kind aber aus dem Ferienmodus noch nicht so richtig raus ist.
  5. Weiter locker bleiben. Vertrauen ins Kind haben, Selbständigkeit loben und auch mal Misserfolge zulassen. Unterstützen und gemeinsam über „blöde Lehrer“ schimpfen – immerhin sind wir ein Team und Schule ist zwar wichtig, aber nicht alles.

Ich wünsche allen Mamas einen guten Schulstart 🙂

Die Reaktion meines Sohnes? Hier sind seine 5 Fragen zum Schulstart: Alles gut Mama, chill‘ mal.

7 Gedanken zu „5 Gedanken einer Mutter zum Schulstart“

  1. Der Bub ist fast 15? Warum muss due Mutter in den Schreibwarenladen oder hinterher rufen „der Turnbeutel…“?
    Ganz im Ernst, das mach ich schon bei meinem Zweitklässler nicht mehr. Da fragen mein Mann oder ich höchstens am Abend vorher „Hast du Alles?“
    Mein 13-Jähriger muss seit mindestens 2 Jahren sein Material selbst einkaufen.
    Mich würde mal interessieren, was andere so mit Größeren Kindern wirklich erleben oder es handhaben.
    Bei der Mutter versteh ich den Satz „Chill mal“
    Und mein Sohn ist auch jemand von dem ich befürchtete er habe sich in den Ferien wund gelegen. Aber um seine Sachen muss er sich selbst kümmern, auch um die Konsequenzen.

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